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Legalisierung der Homoehe in Deutschland

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Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Anouk » Mo 28. Dez 2015, 19:39

Irland hat es im Mai 2015 vorgemacht, die gesamte USA ist nachgezogen, Deutschland steht unter Druck. Wann wird es auch hierzulande die Homoehe geben?

Was haltet ihr davon?
Findet ihr das sinnvoll? Oder seid ihr der Meinung, dass es so bleiben sollte, wie es ist?

Falls ihr euch über die rechtliche Lage nicht klar seid:
In Deutschland dürfen homosexuelle Paare nicht heiraten, sondern "nur" verpartnern lassen (eingetragene Lebenspartnerschaft). Die Rechte für Lebenspartner sind zwar ähnlich, aber nicht völlig gleichgestellt zur Ehe.
So dürfen lesbische Paare zum Beispiel keine Samenspende erhalten und eine Adoption ist auch ausgeschlossen.

Ich möchte selbst zwar keine Kinder, aber trotzdem setze ich mich natürlich dafür ein, dass auch homosexuelle Paare Kinder bekommen können. Ich bin für eine totale Gleichberechtigung.
Es gibt so viele schwachsinnige Einwände... Homosexuelle wären keine guten Eltern, weil Mann/Frau fehlt, aber wie ist das bei allein erziehenden Müttern oder Vätern??
Die Ehe dient dazu, Kinder hervorzubringen... Liebe Politiker, wo sind denn die ganzen Kinder von Frau Merkel?

Irgendwie klingt das alles nicht besonders plausibel, es sind nur Ausflüchte...
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon InProgress » Mo 28. Dez 2015, 23:22

Spannendes Thema!
Leider glaube ich persönlich nicht daran, dass Deutschland unter CDU-Führung die Gleichstellung einführen wird... Dann kann der Zugzwang noch so groß sein - unter Merkel wird das nicht passieren, das glaube ich nicht.
Ich persönlich verstehe auch wirklich nicht, warum da derartige Unterschiede gemacht werden... geht doch keinen was an, wie ich meine Ehe oder Partnerschaft gestalte! Egal ob homo oder hetero...
Ich bin, weil ich sowieso nicht heiraten (oder mich verpartnern) lassen will, viel zu wenig informiert: Aber ist es nicht obendrauf auch noch so, dass die steuerlichen Vorteile durch eine (Hetero-)Ehe gegeben sind, bei einer eingetragenen Lebenspartnerschaft aber nicht? Vielleicht irre ich mich da aber auch...
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Anouk » Di 29. Dez 2015, 15:55

Das denke ich auch, dass unter Führung der CDU das Ganze ein Traum bleibt.
(Allerdings glaube ich auch nicht daran, dass Merkel noch lange im Amt sein wird...)

Also steuerlich ist es gleich geregelt, es gab in der Vergangenheit nur öfter Probleme bei der Eintragung in die Steuerklassen. Da haben sich manche Ämter etwas quer gestellt, aber mittlerweile ist das eher die Ausnahme.
Es ist tatsächlich nur der Unterschied, dass Homosexuelle keine Kinder bekommen dürfen. Also keine Adoption oder Samenspende. Pflegekinder gehen aber... Sinn?
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon InProgress » Di 29. Dez 2015, 20:22

Tja, da kommt wahrscheinlich irgendwie noch die irrwitzige Idee zum Tragen, dass "die schlimmen Homosexuellen" sich unkontrolliert vermehren könnten, wenn man ihnen das erstmal erlaubt... :wand:
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Captive » Di 29. Dez 2015, 20:23

Finds total bescheuert, das es immer noch unterschieden wird. In aller erster Linie das es der Bevölkerung gut geht. Dazu gehört auch, das es Homo Ehen gibt. Es macht keinen Unterschied, ob Hetero oder Homo.
Ob man gute Eltern ist, hängt nicht davon ab wen man liebt.
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon InProgress » Di 29. Dez 2015, 23:56

Captive hat geschrieben:Ob man gute Eltern ist, hängt nicht davon ab wen man liebt.


Wunderbar treffend zusammengefasst, das unterschreibe ich so! :danke:
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Anouk » Mi 30. Dez 2015, 00:08

Kann ich auch nur so unterschreiben.
Vielleicht würde ich noch hinzufügen, dass es nicht entscheidend ist, wen man liebt, sondern dass man liebt :storch:
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Johanna » Fr 1. Jan 2016, 16:16

Hätte mir jemand gesagt, dass die USA die HomoEhe komplett legalisiert und das vor Deutschland, hätte ich ihm den Vogel gezeigt, das hätte ich nie im Leben gedacht. Auch, dass das streng katholische Irland das legalisiert und das ach so offene Deutschland nicht, ist irgendwie traurig für uns.
Ich meine, warum soll ich nicht heiraten dürfen!? Ich bin doch auch nur ein Mensch, der liebt und das will ich vielleicht auch irgendwie "fest" machen dürfen...

Und dass homosexuelle Paare keine Kinder bekommen dürfen, empfinde ich nicht nur als diskrimminierend, sondern auch als total schwachsinnig.
Ihr hattet das schon aufgeführt; Kinder von Heterosexuellen, aber Alleinerziehenden haben ja im Alltag meist auch nur ein Geschlecht an ihrer Seite. Und wenn ich jetzt die Wahl gehabt hätte, zwischen einem Elternpaar, das sich streitet und es absolut nicht auf die Reihe bekommt oder einem homosexuellem Paar- ich hätte Letzteres gewählt, definitiv.
Kinder von Homosexuellen sind alles Wunschkinder, bei Heterosexuellen nicht. Meine Schwester z.B war ein Unfall, sie war nicht geplatnt.

Ich bin lesbisch, ich will Kinder haben. Kann es wirklich sein, dass ich dafür nach Dänemark muss und über 10000 Euro zahlen muss!? Eigentlich nicht. Es ist unfair, das ist alles. :no:
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon InProgress » Sa 2. Jan 2016, 00:53

Johanna hat geschrieben:Kinder von Homosexuellen sind alles Wunschkinder, bei Heterosexuellen nicht.


Das finde ich einen so, so, so wichtigen Punkt!
Heterosexuelle bekommen auch mal ungeplant ein Kind, auch, wenn die Umstände vielleicht nicht so rosig sind. Das muss ja nicht zwangsläufig heißen, dass es diesem Kind deshalb schlecht geht oder es nicht so sehr geliebt wird - aber die Wahrscheinlichkeit dazu steigt wahrscheinlich.
Homosexuelle müssen so langwierige und nervenaufreibende Prozesse durchlaufen... Das macht niemand, der es nicht wirklich will.
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Angel » Di 5. Jan 2016, 01:30

Bin auch definitiv für die Homoehe.
Ich finde einfach die Diskriminierung in der heutigen Zeit fehl am Platz.
Es heißt doch auch Glaubensfreiheit. Das Mann und Frau zusammen gehören kommt auch nur von den Religionen.
Die Politik soll sich in der Hinsicht mal nicht so anstellen. Warum interessieren die sich überhaupt so sehr dafür, welcher Sexualität man nachgeht und wen man liebt. Die deutsche Politik ist leider sehr konservativ.

Zum Thema Adoption:
Ich glaube nicht, dass ein Kind einen Mann und eine Frau als Eltern braucht. Ein Kind benötigt feste Bezugspersonen von denen es geliebt wird.
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Nari » Di 5. Jan 2016, 01:38

Ich kenne 2 Frauen, die beide miteinander verpartnert sind und dieses Jahr fast zur selben Zeit ein Kind bekommen werden. Da war es wichtig, dass sie sich selber um einen Samenspender gekümmert haben und na ja ... eben auf eher unkonventionelle Art schwanger dank ihm geworden sind (nein, sie hatte keinen Geschlechtsverkehr miteinander). Aber sie hätten auch eine künstliche Befruchtung bei sich vornehmen lassen können. Es ist nur in DE so, dass dafür der Samenspender die Erlaubnis über seine Person zustimmen muss. Das hätte dann pro Versuch um die 2000,- € gekostet.

Hier mal was zum Thema künstliche Befruchtung bei homosexuellen Paaren:

http://www.queer-baby.info/homosexuelle ... amenspende
"Hört ihr die Kinder singen, wenn sie von Brücken springen? Niemand hörte deine Stimme in der Nacht, in der dein Körper deine Seele umgebracht" von Engelsblut

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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Angel » Di 5. Jan 2016, 13:14

Bei Frauen ist das etwas einfacher an ein Kind zu kommen. Da haben es Männer schon schwerer. Eine Leihmutter ist in Deutschland ja auch nicht erlaubt und mit Adoption ist es schwierig. Vielleicht hat man mehr Chancen ein Kind aus dem Ausland zu adoptieren aber ich kenn mich da mit der rechtlichen Situation auch zu wenig aus. Vor allem wie das ablaufen soll, wenn man das Kind nach Deutschland einführt.
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon InProgress » Do 7. Jan 2016, 18:15

Angel hat geschrieben:[...]Es heißt doch auch Glaubensfreiheit. Das Mann und Frau zusammen gehören kommt auch nur von den Religionen.[...]


Da kann ich so nicht ganz mitgehen, fürchte ich. (Bitte bei den folgenden Aussagen im Kopf behalten, dass ich selbst leidenschaftlich Frauen liebe!)
Die Menschen, die gegen Homosexualität hetzen und/oder sie als "unnatürlich" bezeichnen, gehören oft in ein konservativ-religiöses Lager, das stimmt. Und ja: Die großen Religionen halten in der konservativen Auslegung nur eine ein-Mann-eine-Frau-Verbindung für richtig und 'gottgewollt'.
Doch wer vom biologischen Standpunkt aus argumentiert (und zugegebenermaßen nicht allzu weit über den Tellerrand schauen mag, um sich beispielsweise mit Problemen wie Überbevölkerung etc. zu beschäftigen), kann auch sagen: "Alle Wesen auf dieser Erde wollen sich fortpflanzen, das ist das einzige, wirkliche Ziel, das auch wir Menschen aus unseren tiefsten Instinkten heraus verfolgen. Homosexuelle können sich nicht auf natürlichem Wege fortpflanzen, deswegen ist eine solche Verbindung widernatürlich und falsch."
Und wer als "unnatürlich" und "falsch" bezeichnet wird, sollte auch keine (teilweise zur Hälfte) fremden Kinder großziehen dürfen. :wand:
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Anouk » So 10. Jan 2016, 23:21

Und was ist dann mit Fällen von Homosexualität in der Tierwelt?
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon InProgress » So 10. Jan 2016, 23:58

Das darfst Du gerne diejenigen fragen, die diese Meinung vertreten. Möglicherweise würden diese Tiere auch als "entartet" bezeichnet werden oder so.
Wie gesagt, das ist nicht die Meinung, die ich vertrete. Aber das war das, was mir als erstes in den Kopf schoss, als ich mich das erste Mal wirklich mit meiner eigenen Sexualität auseinander setzen musste (dieser Prozess ist auch heute noch nicht abgeschlossen, wird er vielleicht auch nie).
Interessant ist, dass ich nie ein Problem mit anderen Homosexuellen hatte und sowieso denken würde, dass es mir nur in wenigen Bereichen an Toleranz mangelt (für Rassisten habe ich beispielsweise nicht davon über...). Aber sobald es darum ging, dass es MICH betreffen könnte, dass ICH möglicherweise homosexuell sein könnte, war es plötzlich doch ein Problem. Ist das nachvollziehbar?
Ist im Prinzip genauso, wie ich kein Problem damit habe, wenn andere Leute dick sind - nur ich will es nicht sein. (Ist vielleicht ein schlechter Vergleich, weil "dick" wahrscheinlich für uns alle negativ konnotiert sein wird, aber so meine ich es gar nicht. Es geht bei diesem Vergleich nur um das "Andere dürfen gern, nur ich möchte das nicht".)

Mit Sicherheit ist es an ganz vielen Stellen auch einfach nur eine kulturelle Frage: Es gibt Kulturen, in denen Homosexuelle hoch geschätzte Weise sind und einen positiven (!) Sonderstatus haben.
Wir werden uns einfach noch ein bisschen gedulden müssen, glaube ich. Veränderungen passieren nunmal nicht über Nacht. Immerhin leben wir nicht mehr im Nazi-Regime, da wäre ich schon längst im KZ gelandet. Dann doch liebe nicht richtig heiraten dürfen und Probleme mit dem Kinderkriegen haben. Zumal es sich ja in kulturell-ähnlichen Regionen massiv weiterentwickelt gerade. Es kann nicht mehr allzu lange dauern, bis auch die deutsche Regierung einknickt - meiner Meinung nach wird das nur nicht mehr unter CDU-Regierung passieren, leider.
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Anouk » Mo 11. Jan 2016, 01:32

Möglicherweise würden diese Tiere auch als "entartet" bezeichnet werden oder so.

Nur vom Menschen, von den anderen Tieren nicht ;)
Es gibt sogar bei Pinguinen (glaube ich, dass sie es waren... oder Flamingos?) den Fall, dass die Weibchen ein Ei für ein männliches Paar legen, damit sie es aufziehen können.

Immerhin leben wir nicht mehr im Nazi-Regime, da wäre ich schon längst im KZ gelandet.

Same here, aber gerade wegen dieser Vergangenheit und wegen dieser Zeit von der wir uns klar distanzieren wollen, sollte es doch heute kein Problem mehr sein?!

Erschreckend finde ich, wie wenig Rücksicht diesbezüglich aufs eigene Volk genommen wird, aber extrem Frauenfeindliche Kulturen in den Himmel hoch geschätzt werden. Sorry, anderes Thema, ich weiß.

Eine Freundin von mir ist mit einem Tunesier zusammen. Als sie uns besuchen war und ihn mitnehmen wollte, sagte sie ihm, dass er sich auch nicht sorgen muss, denn wir wären ja miteinander verheiratet. Er spricht nicht so gut deutsch, hat es nicht wirklich verstanden und sagte nur: "Ach, die Männer sind auch da?"
Und sie dann: "Nein, die beiden sind ein Paar."
Daraufhin ist er nicht mitgekommen. Das war ihm dann doch zu viel...
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Anouk » Mo 11. Jan 2016, 01:34

Es gibt Kulturen, in denen Homosexuelle hoch geschätzte Weise sind und einen positiven (!) Sonderstatus haben.

Es gab auch Kulturen, in denen es verboten gewesen ist Sex zu haben xD
Die sind dann leider ausgestorben.
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Re: Legalisierung der Homoehe in Deutschland

Ungelesener Beitragvon Nari » Mo 11. Jan 2016, 03:17

Es gibt Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass es nur zur Homosexualität bei Tieren kommt, da der Mensch bereits in die Natur eingegriffen hat und somit nicht genügend Männlein bzw. Weiblein vorhanden sind, um ihren Geschlechtstrieb natürlich ausleben zu können. Also demnach ist Homosexualität unter Tieren auch nicht von Anfang an natürlich gewesen, sondern nur ein Resultat einer kaputten Natur aufgrund des Menschen.

OT:

Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass Homosexualität bei Tieren durch den Menschen begünstigt wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es vor unserer Zivilisation keine homosexuellen Tiere gab. Nur bemerke ich, dass Tiere damit besser umgehen können, wenn jmd. homosexuell ist. Ich hatte mal einen Schwarm von Vögeln. Damals hatte ich einen Leithahn, um den sich die Weibchen gescharrt hatten. Zu der Zeit waren daher 2 andere Hähne einfach verpartnert. Voll süß ^^. Als mein Leithahn starb, fingen die beiden an um die Posten des Leittiers zu streiten. Plötzlich haben die sich gegenseitig geprügelt o.0. (Es sieht aber auch echt seltsam aus, wenn da so ein Federknäuel über den Boden kugelt) Am Ende haben sich beide Hähne getrennt und der eine Hahn namens Spike hat den Posten des Leithahns übernommen. Sugar hat sich daraufhin dann mit einem schwächeren Hahn zusammen getan. Aber die Liebe war nicht so innig wie mit Spike *hach*.

Interessant ist es ja auch, dass Homosexualität eher unter männlichen Tieren vorkommt, als unter weiblichen. Hennen sollen wohl mehr Konkurrenzdenken besitzen. Ich hatte aber auch 2 Hennen, die sich besonders gerne mochten und miteinander geschnäbelt haben. Eine von ihnen hat dann ein Kind von Spike bekommen. Seltsam, als sie noch mit dem anderen Leithahn zusammen war, hatte sie die lesbische Beziehung (wenn man das so nennen will) mit der anderen Henne noch beibehalten. Als sie dann mit Spike zusammen war, ging das plötzlich nicht mehr. Das Leben von Vögeln, insbesondere Wellensittichen, kann schon echt spannend sein. Aber die leben halt auch nicht monogam. (Übrigens geht man davon auch aus, dass Affen und somit auch der Mensch nicht monogam ist - kein Wunder, dass sich dann die Geschichte meiner Wellis wie eine Folge von GZSZ lesen könnte ^^').
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